Streit um Kosten
Sind Basler Schulhäuser zu teuer?
Ob Gelterkinden oder Dornach: Schulhausneubauten polarisieren. Fachleute erklären, was ein angemessener Preis ist. Dieser Beitrag ist zuerst in der “Basler Zeitung” (BaZ) erschienen.
Ob Gelterkinden oder Dornach: Schulhausneubauten polarisieren. Fachleute erklären, was ein angemessener Preis ist. Dieser Beitrag ist zuerst in der “Basler Zeitung” (BaZ) erschienen.
Die Bildungsdirektion des Kantons Baselland möchte das Sprachenkonzept für die Volksschule weiterentwickeln. Dazu wurde ein Studie in Auftrag gegeben!
Appenzell Ausserrhoden macht es vor: Moderne Lernräume, viel Digitales, Kinderzimmeratmosphäre… da kann ja in den nächsten ÜGK-Tests nichts mehr schiefgehen. Zur Erinnerung, Appenzell ist bei den letzten ÜGK-Prüfungen abgestürzt.
Die Universität befindet sich heute in einer vielschichtigen Krise: einer Krise der Legitimität, der Identität und der Zielsetzung. Obwohl sie weiterhin über erhebliche öffentliche Mittel verfügt, erscheint ihre grundlegende Aufgabe zunehmend unklar. Dieses Unbehagen ist kein vorübergehendes Phänomen, sondern das Ergebnis tiefgreifender struktureller Veränderungen. Aus einem elitären Modell, das auf Exzellenz und kritische Wissensvermittlung ausgerichtet war, ist eine Masseninstitution geworden, die von administrativen, bürokratischen und mitunter auch ideologischen Einflüssen geprägt ist, schreibt der Ökonomieprofessor Karl-Friedrich Israel in einem Denkanstoss, der zuerst auf der Online-Plattform des Liberalen Instituts Zürich erschienen ist.
Der Schulerfolg von Kindern hängt von ihrer sozialen Herkunft ab. Wer in einem privilegierten Milieu aufwächst, bleibt im Vorteil. Gegenüber Kindern aus benachteiligten Familien zeigen sich die Leistungsunterschiede in Deutsch und Mathematik deutlich, was auch die Pisa-Ergebnisse bei 15-Jährigen belegen. Bemerkenswert ist, dass sich der Abstand in den Kompetenzen während der gesamten Schulzeit und unabhängig der verschiedenen Schichten fast nicht verändert. Wir bringen einen Beitrag des Condorcet-Autoren Niklaus Gerber.
You’re free to do what you want to do. Jaja. Aber etwas sein oder werden zu wollen, ohne sich um die dafür erforderlichen Anforderungen zu scheren, ist nicht Ausdruck von verantwortungsbewusster Freiheit, sondern entspricht kleinkindlichen Trotzphasen, meint Roger von Wartburg. Das hindert Literatur-Studierende nicht daran, nicht lesen zu wollen. Kein Aprilscherz.
LVB-Präsident Philipp Loretz warnt davor, dass das Instrument des Nachteilsausgleichs von überambitionierten Eltern in einen «Vorteilsanspruch» zugunsten ihrer Kinder umgedeutet wird. Er verlangt solide Daten zu Häufigkeit und Art der Diagnosen, transparente Kriterien, eine einheitliche Vergabepraxis und umsetzbare Massnahmen.
Zu Beginn der Digitalisierungsdebatte wurde immer wieder behauptet, dass mehr Bildschirmzeit zu besserem Lernen führe. Die Forschungsergebnisse sprechen eine andere Sprache. Experten wie Jared Cooney Horvath (ein Experte auf dem Gebiet der pädagogischen Neurowissenschaften, Universität von Melbourne) rechnen mit diesem Mythos ab. Wir bringen einen einen Ausschnitt aus seinem Referat in englischer Originalversion.
Deutschlands Universitäten waren einst das Maß aller Dinge – heute schaffen es selbst die “Exzellenz-Unis” kaum in die Weltspitze. Wettbewerb gibt es woanders, in Deutschland wird er nur simuliert, kommentiert die Publizistin Christine Brinck in der WELT.
Condorcet-Autor Felix Schmutz hat den Beitrag von Mario Gerwig (Das Leitbild einer Schule ist kein Projektpapier, 4.4.26) mit Interesse gelesen. In seiner Antwort beschreibt er, um was es bei der Leitbilddiskussion geht und wo sie zwangsläufig scheitern muss.