Ergänzung zum Artikel von Susanne Gaschke in der NZZ
Lehrer setzen andere Akzente als Lehrerinnen
Auch Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz beklagt das Fehlen der Männer im Unterricht. In seinem Beitrag erklärt er warum.
Auch Condorcet-Autor Hanspeter Amstutz beklagt das Fehlen der Männer im Unterricht. In seinem Beitrag erklärt er warum.
Eigentlich wollte die Redaktion diesen “Skandal” gar nicht erst behandeln. Er tönte einfach zu absurd. Nun hat er allerdings eine schweizweite Empörung verursacht und auf eine allgemeine Entwicklung hingewiesen, die man aus guten Gründen stoppen sollte. Auch der Chefredakteur des BLICK sieht es so und schreibt: Ein harmloses Kartenspiel führt zur Anzeige wegen Rassismus, Völkerball gerät unter Verdacht, und Spielplätze werden zu Gummizellen. Dahinter steckt die Angst vor jedem Risiko. Warum uns das nicht stärker macht, sondern verletzlicher.
In Deutschland studieren zu viele Menschen, das führt zu Eliten-Überproduktion mit üblen Folgen. Die Frankfurter Universität streicht bereits Studienplätze. Das könnte die Wiedergeburt eines vernunftgesteuerten Bildungssystems einleiten, kommentiert die WELT.
Der Neurologe Stanislas Dehaene beschreibt in seinem Buch How we learn (2020) die kognitiven und sozialen Dimensionen des menschlichen Lernens. Im hier abgedruckten Kapitel befasst er sich mit dem Konstruktivismus, der seit einiger Zeit in der Pädagogik hoch im Kurs steht und sich in Methoden wie «selbstentdeckendes, selbstorganisiertes oder selbstreguliertes Lernen» niederschlägt. Condorcet-Autor Felix Schmutz hat eine Buchausschnitt der E-Book-Version von Kindle (Seiten 181-184) in der Übersetzung von DeepL.com durchgesehen und ihn mit Zwischentiteln versehen.
Die Lehre steht unter Druck. Im Kanton Baselland wird daher gefordert, das schulische Angebot abzuwerten – Bildungsforscher Stefan Wolter erklärt im Interview mit der Basler Zeitung (BaZ), warum das ein gangbarer Weg wäre.
Eine Auswertung der NZZ zeigt, wie selten männliche Lehrer inzwischen geworden sind. Das hat Folgen, vor allem für Jungen.
Erfordert KI neue, drastische Massnahmen gegen Schummeleien? Noch ist dieser Beitrag Satire. Noch.
Das Verhältnis zwischen Erziehern und Erziehungsberechtigten hat sich in den vergangenen zehn Jahren entspannt. Das spricht für die Pädagogen. Denn an den Eltern kann es nicht liegen. Der Kommentar von Christina Neuhaus ist zuerst in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschienen.
Ein Aufruf von Michael Felten über LinkedIn, den wir gerne verbreiten.
Die 20-jährige Bielerin Havin Sirma hat soeben ihr Eidgenössisches Fähigkeitszertifikat (EFZ) erhalten. Sie besuchte das OSZ-Mett-Bözingen als Sekundarschülerin. Unser Condorcet-Autor Alain Pichard kannte die beeindruckende Frau als ehemalige Präsidentin des Schülerinnen- und Schülerrats. Ein Gespräch über Lernen, Fehlschläge, die Bedeutung der Familie und die Chancen, welche unser Schulsystem gerade solchen jungen Menschen bietet.