PH FHNW braucht tiefgreifende Reformen
Warum nicht mal eine Reform im Überbau?
Die PH FHNW gerät nicht aus den Schlagzeilen. Der Reformbedarf sei immens, findet Lena Bubendorf von der Starken Schule beider Basel.
Die PH FHNW gerät nicht aus den Schlagzeilen. Der Reformbedarf sei immens, findet Lena Bubendorf von der Starken Schule beider Basel.
Nach dem sensationellen Sieg der norwegischen Dorfmannschaft über das grosse Inter Mailand, wartet die ganze Schweiz auf die Bezüge unseres Sportkenners und Bildungsexperten Philipp Wampfler.
Lange wurden Aussagen à la “Leg doch mal das Handy weg” als überfürsorgliche, mütterliche Sorgfalt abgetan, doch die Auswirkungen des häufig intensiven Smartphone-Konsums zeigen sich längst auch im Alltag. Eine Analyse der US-Zeitung “The Atlantic” beleuchtet nun, wie eine schrumpfende Aufmerksamkeitsspanne für einen kuriosen Gegensatz sorgt: Selbst Filmstudenten halten es kaum noch aus, einen ganzen Film anzuschauen. “Focus online” hat zuerst darüber berichtet.
Wir lieben ihn einfach, unseren pädagogischen Tausendsassa, der uns immer wieder verzückt. Auf LinkedIn publizierte Philipp Wampfler eine seiner gewagten Thesen: Die norwegische Medaillenhamsterei hänge mit dem Schulsystem zusammen, das keine Noten, Vergleiche oder Trennungen kenne. So schaffte es der beeindruckende Denker zum zweiten Mal in unsere Rubrik “Grosse Denker und Denkerinnen” aufgenommen zu werden. Zur Erinnerung: Seine erste Nominierung erhielt er, als er verkündete, Friedrich Dürrenmatts “Alte Dame”nicht mehr lesen zu lassen. Der Grund: Es komme in dem Stück mehrfach das Wort “N” vor.
Soziale Netzwerke sind wichtige öffentliche Räume. Jugendliche sollten daran teilhaben können. Mit der richtigen Begleitung können sie einen gesunden Umgang mit dem Internet lernen. Dennoch müssen sich die Plattformen endlich bewegen, kommentiert Gioia da Silva in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ).
Was haben all die Reformen der der letzten zwei Jahrzehnte gebracht? Es erstaunt, dass die Promoter der Neuerungsrhetorik uns einst eine evidenzbasierte Bildungspolitik predigten, und heute, da die Evidenzen die Heilsversprechungen eher widerlegen, konsequent schweigen. Nicht schweigen tut hingegen unser Condorcet-Autor Carl Bossard.
Ein Bericht aus 20 Minuten lässt uns aufhorchen! Wie steht es um die Alkoholkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler, bzw, mit ihrer Beschaffungskompetenz?
Etwa ein Drittel der Vorschulkinder hat so gravierende Deutsch-Defizite, dass keine aktive Teilnahme am Unterricht möglich ist. Ein Plan im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen (NRW) setzt eineinhalb Jahre vor der Einschulung an. Ein Schulleiter erklärt die Erfahrungen mit entsprechenden Tests. Dieser Beitrag ist zuerst in der WELT erschienen.
Nach der Tagung in Augsburg 2024 lädt die Gesellschaft Bildung und Wissen zu einer weiteren Tagung in Bonn ein. Es erwarten Sie starke Redner, viel Erkenntnisgewinn und spannende Debatten.
Wenn eine grosse Partei wie die SVP sich ernsthaft der Bildungspolitik annimmt und gängige Vorstellungen über eine fortschrittliche Pädagogik infrage stellt, wird es spannend. Vieles was jahrelang als Sprung nach vorn gefeiert wurde, wird nun sogar beim LCH mit einem grossen Fragezeichen versehen. Es ist wieder salonfähig, über die mit ideologischem Eifer vorangetriebene Totalintegration zu diskutieren. Man distanziert sich vom überzogenen Mehrsprachenkonzept der Primarschule und empfindet die Überfülle des neuen Lehrplans als belastend für den Grundauftrag der Volksschule. Auch die neue Rolle der Lehrpersonen als Begleiterinnen und Begleiter möglichst selbständig ausgeführter Lernprozesse steht unter kritischer Beobachtung.